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| Flüsse und Bäche |
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Im
Gebiet der Gemeinde Abtei sammeln sich zahlreiche unterirdische
Bäche unter den Bergen, diese fließen dann bei
niedrigeren Höhenlagen heraus, wo der Boden immer abschüssig
und in Bewegung ist; der Erdrutsch vom Kreuzkofel und der von
Jusciara haben schon öfters Schäden mit sich gebracht.
Der Erdrutsch von Costalta zerstörte im Jahre 1821
die sechs Gebäuden des Ortes La Müda. Diese war die
Stelle, wo die Pferde gewechselt wurden. In der Nähe von
St. Kassian strömt aus dem Berg Ciampestrin der Bach Giaric
oder auch Gadera genannt; andere kleine Bäche sind auch
der Rü Blanch, Rü de Majareis, Rü Prom und Rü
dla Parüa, Rü Sciarè, Rü de Pudres, Rü
de Col di Furns, Rü Störes, Rü de Pecol, Rü
Fraz und Rü de Burjadac. In Altin (neben Stern) fließen
dann alle diese Bäche mit dem Bach von Corvara zusammen
und bilden so den Fluß des Tales, der Granega bezeichnet
wird. Während seines Laufes strömen dann neue Bäche
in diesen Fluß; einige sind der Rü de Costalta, Rü
Ciajó, Rü da Pezes, Rü de Josciara, Rü
de Corcela, de Zija, da Sompunt und Rü da Larjei. Das Wasser
der Quelle von Pantan Sarè, über Pedraces, wurde
vom Jahre 1850 bis zum 1950 wegen seiner wohltätigen Wirkung
gegen Rheumatismus benutzt. Die Gemeinde zählt auch einige
Seen, wie der von Furcia oder Valparola, Lagazuoi, Pecol, Lalunch,
lech da Sompunt, Valacia und lech dla Lè. |
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